Falten

Aus Unser Zentrum

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So alt wie die Menschheit selbst ist die Suche nach Makellosigkeit und Jugend. Schon in der Antike suchte man nach Möglichkeiten mit Tinkturen und Geheimrezepten die äußeren Zeichen des Alterns zu verhindern.

Heute verfügen wir über geradezu unglaubliche neue Möglichkeiten im Bereich der ästhetischen Medizin. Ist man für ihre Nutzung offen, besteht keine Notwendigkeit mehr, kleine Makel täglich neu zu überdecken.

Die Effektivität der Behandlung von Falten mit dem Laser, bei gleichzeitig hoher Sicherheit, stellt deshalb heute eine immer häufiger gewählte Behandlungsalternative dar. Risiken, wie Narbenbildung, nachfolgende Pigmentstörungen, nicht vorhersehbare kosmetische Resultate oder Veränderungen der Mimik, die bei herkömmlichen Methoden wie Chemical Peelings oder Dermabrasio auftreten können, werden bei der Behandlung durch den ultragepulsten CO2-Laser und Erbium-YAG-Laser minimiert. Zudem erlauben die eingesetzten Laser die Entfernung von Oberlippen- und Augenfältchen, die bisher nicht oder nur unzureichend therapierbar waren. Aber auch Akne- und andere Narben, die von einer zunehmenden Zahl an Patienten als belastend empfunden werden, können durch den Einsatz von Lasern wirkungsvoll behandelt werden.

Bezüglich Mimik- oder Zornesfalten im Bereich der Stirn sowie Krähenfüßen an den seitlichen Augenlidern beraten wir Sie gerne über sämtliche aktuellen und zukünftigen Therapiemöglichkeiten inbesondere auch über Botulinumtoxin-Injektionen ( BOTOX®, Dysport® oder Vistabel® ).

Folgende Bereiche werden häufig behandelt:

  • Gesichtsfalten
  • Augenfältchen
  • Oberlippen-, Stirn- und Wangenfalten
  • Akne-Narben
  • allgemeine Narben

[bearbeiten] Häufige Fragen

[bearbeiten] Wie schnell sind Ergebnisse nach Affirm®-Behandlungen sichtbar?

Die meisten Patienten berichten, sofern ein Erfolg eintritt, über eine sichtbare Verbesserung nach 3-6 Behandlungen. Sofern dann noch keine Besserung eingetreten ist, machen weitere Laseranwendungen keinen Sinn. Wir empfehlen aus diesem Grund auch immer Probebehandlungen, da der tätsächliche Therapieeffekt leider nicht vorhersehbar ist.

[bearbeiten] Kann mit einer Narbenbehandlung durch Laser begonnen werden, sofern die Akne noch aktiv ist? Wie kann man bis zum Laserbeginn die Haut behandeln?

So lange noch Entzündungen nachkommen, d.h. die Akne noch aktiv ist, sollte kein Lasern von Aknenarben stattfinden. Es können sonst durch die bestehenden Entzündungen erneut zusätzliche Narben auftreten , was dem angestrebten Therapieziel widerspricht. Sinnvoll ist also zunächst die Akne effektiv auszuheilen und danach die Laserbehandlung zu beginnen.

[bearbeiten] Warum werden beim Affirm® unterschiedliche Wellenlängen eingesetzt?

Durch die Kombination zweier Wellenlängen, können verschiedene Ebenen in der Haut behandelt werden. Die Wellenlänge "1320 nm" erreicht im Vergleich zur Wellenlänge "1440 nm" tiefer liegendes Bindegewebe und ermöglicht dadurch einen zusätzlichen Kollagen-aktivierenden Effekt.

[bearbeiten] Gibt es Nebenwirkungen nach Affirm®-Behandlungen?

Kurzzeitige Begleitreaktionen sind eine vorübergehende Rötung und Schwellung (vergleichbar mit einem leichten Sonnenbrand), die in der Regel innerhalb 2-24 h wieder abklingen. In ganz seltenen Fällen kann es auch zu vorübergehenden Krüstchen kommen.

[bearbeiten] Wie viele Behandlungsdurchgänge sind für eine effektive Behandlung während einer Sitzung erforderlich?

Das Affirm®-System erfordert je nach Indikation 1-2 Durchgänge der zu behandelnden Areale, um eine ausreichende therapeutische Wirkung mit entsprechender Überlappung der Zielgebiete zu erreichen.

[bearbeiten] Wie lange dauert eine Affirm®-Behandlung?

Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Größe der zu behandelnden Fläche. Eine Behandlung des kompletten Gesichtes dauert ungefähr 15-20 Minuten. Wir empfehlen insgesamt 6 Behandlungen im Abstand von 2-4 Wochen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

[bearbeiten] Welche Schmerzen entstehen bei der Affirm®-Behandlung?

Die Behandlung ist in der Regel wenig schmerzhaft. Ein spezielles Kühlsystem sorgt für einen angenehmen und gut tolerierbaren Behandlungsablauf. Es sind keine weiteren schmerzlindernden Maßnahmen erforderlich.

[bearbeiten] Ist eine Kühlung erforderlich?

Die Luftkühlung steigert den Behandlungskomfort und macht topische Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) bei der Affirm-Therapie überflüssig.

[bearbeiten] Wie sehen die feingeweblichen Ergebnisse nach dem Affirm®-Lasern aus?

Histologisch sind nur die Zonen mit hoher Fluenz sichtbar. Die CAP-Energieverteilung ist auf einen maximal 300 µm tiefen Bereich limitiert. Dies begrenzt die Eindringtiefe auf den lichtgeschädigten Bereich und gewährleistet somit eine optimale Sicherheit.

[bearbeiten] Was ist nach der Affirm®-Behandlung zu beachten?

Vermeiden Sie für einen Zeitraum von ca. 2-3 Wochen nach der Behandlung intensive Sonnenbestrahlung. Das gilt auch für die Benutzung von Solarien. Es empfiehlt sich eine Sonnenschutzcreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (z.B. LSF 50).

[bearbeiten] Wie wird BOTOX®, Dysport® oder Vistabel® ( = Botulinumtoxin ) gespritzt?

Zur Injektion von BOTOX® wird eine sehr dünne Kanüle verwendet, die Injektion ist nicht schmerzhaft, da nur wenige Tropfen benötigt werden.

[bearbeiten] Wie lange hält BOTOX®, Dysport® oder Vistabel® ( = Botulinumtoxin )?

Die Wirkdauer beträgt zwischen 3 und 8 Monaten. Die Muskeln atrophieren oder schrumpfen nachdem sie für mehrere Wochen inaktiviert wurden. Durch die Inaktivierung der Muskeln für mehrere Monate verliert man die Angewohnheit, die Augenbrauen zu runzeln und hindert die Falten so am Wiederauftreten. Sollte man sich jedoch die Möglichkeit, zornig zu schauen, zurückwünschen, muß man nur warten, bis der BOTOX®-Effekt abgeklungen ist, und die Muskelaktivität kehrt voll zurück.

[bearbeiten] Wann tritt der BOTOX®-Effekt ein?

Der volle Behandlungseffekt tritt erst nach mehreren Tagen ein. Meist dauert es eine Woche bis zur vollen Wirkung. Die Sensibilität der Haut ändert sich nicht.

[bearbeiten] Was kann man sofort erwarten?

Im allgemeinen ist die behandelte Stelle nach einer Stunde vollkommen unauffällig. Selten kann ein leichter Bluterguß an der Injektionsstelle entstehen. Makeup kann sofort nach der Behandlung aufgetragen werden, man sollte das Areal jedoch für mehrere Stunden nicht reiben oder massieren. Körperliche Anstrengung sollte für mehrere Stunden vermieden werden.

[bearbeiten] Welches sind Risiken und Komplikationen?

Das häufigste Problem bei der BOTOX®-Injektion ist das Verfehlen des kleinen Muskels und demzufolge das Ausbleiben des erwünschten Effekts, was eine Nachbehandlung erforderlich macht. Wenn Sie nach einer Woche noch keinen Unterschied bemerken, melden Sie sich bitte zu einer Nachbehandlung.

Selten (weniger als 1 Fall unter 500) kann BOTOX® vorübergehend einige Muskelfasern schwächen, die helfen, das Oberlid anzuheben. Dieser Effekt bildet sich innerhalb weniger Wochen zurück. Ein Hauttest vor der Behandlung ist nicht erforderlich, Allergien sind nicht bekannt. Selten wurde über kurzdauernden Kopfschmerz berichtet.

[bearbeiten] Gibt es andere Behandlungsmöglichkeiten?

Konventionelle Chirurgie erfordert ein Durchschneiden der Muskeln und hat eine lange Narbe und ein Anheben der Haarlinie zur Folge. Neuere endoskopische Techniken vermeiden die langen Narben, gehen aber noch immer mit einer aufwendigen Operation und entsprechend langer Heilungsperiode einher. Collagen- und Hyaluronsäure (Hylaform®)-Unterspritzungen können einige Falten ausgleichen, aber solange die zugrundeliegende Muskelaktivität weiterbesteht, werden die Falten schnell wieder erscheinen.

[bearbeiten] Wie wirken BOTOX®, Dysport® oder Vistabel® ( = Botulinumtoxin )?

BOTOX® immobilisiert die genannten Muskeln so, daß sie die Haut nicht mehr in die Tiefe ziehen. Haben die Muskeln die Haut erst 'losgelassen', gleichen sich die Falten von selbst aus. Somit wird die Ursache der Falten eliminiert. Andere Muskeln, wie diejenigen, die die Augenbrauen anheben, sind hiervon nicht betroffen. Die natürliche Ausdruckskraft bleibt so erhalten. Nur die Muskeln, die die Augenbrauen zusammenziehen, werden an ihrer Aktion gehindert.

[bearbeiten] Wie entstehen diese Falten?

Die senkrechten Falten zwischen den Augenbrauen sind das direkte Ergebnis ständig wiederholter Muskeltätigkeit der Augenbrauenmuskeln Muskulus corrugator supercilii und Muskulus procerus. Jahrelanges Runzeln der Augenbrauen und Blinzeln hinterlassen dann tiefe Falten zwischen den Augenbrauen. Nach vielen Jahren, unterstützt durch den hautalternden Einfluß der Sonne, bleiben in der Haut tiefe senkrechte Falten zurück, sogar in entspannter Haltung. Man wirkt zornig, sogar, wenn dafür kein Grund besteht und die Laune prächtig ist!

Mit BOTOX® werden diese Muskeln für mehrere Wochen ruhiggestellt, so verschwinden tatsächlich alle Falten zwischen den Augenbrauen. BOTOX® kann jedoch nicht für Falten um den Mund verwendet werden, Sie brauchen die volle Aktivität dieser Muskeln zum Lachen, Sprechen und Essen!

[bearbeiten] Was ist BOTOX®, Dysport®, oder Vistabel® ( = Botulinumtoxin )?

Botulinumtoxin ist ein gentechnisch hergestelltes Produkt, das zur Behandlung der senkrechten Zornesfalten verwendet wird, ebenso für 'Krähenfüße' in den Augenwinkeln und waagerechte Sorgenfalten.

[bearbeiten] Gibt es Qualitätsrichtlinien zur Anwendung von Botulinumtoxin in der Ästhetischen Medizin?

Prinzipiell kann jede Ärztin / jeder Arzt in Deutschland Botulinumtoxin injizieren. Wir empfehlen allerdings auschließlich Ärzte, die sich den strengen Qualitätsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de, deren Gründungsmitglieder wir sind, unterworfen haben.

[bearbeiten] Ist Botulinumtoxin gleich Botulinumtoxin?

In Deutschland sind bislang die beiden Botulinumtoxin-Präparate Vistabel® und Dysport® für ästhetische Faltentherapie offiziell zugelassen. Es gibt hier Unterschiede hinsichtlich der Wirkdauerlänge. Hierzu erscheint demnächst eine Publikation von uns in Archives of Dermatology.

[bearbeiten] Wie kann man sich als Arzt hinsichtlich einer Botulinumtoxin-Therapie weiterbilden lassen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de bietet hierzu regelmässig zerfifizierte Kurse an.

[bearbeiten] Was machen Sie mit den sogenannten Nasolabialfalten?

Bei den mimikbedingten Nasolabilafalten injizieren wir als natürliche und abbbaubare Füllmaterialien (Filler) Restylane® sowie Belotero®. Diese enthalten als Wirkstoff Hyaluronsäure. Der Effekt hält, je nach Betätigung der Mimikmuskulatur, zwischen wenigen Monaten und einem Jahr. Botulinumtoxin ist in diesem Areal leider nicht einsetzbar.

[bearbeiten] Gibt es von Ihrem Zentrum Fernsehaufnahmen zum Thema Falten bzw. Botulinumtoxin?

Ja, Herr Prof. Dr. Raulin war zu diesem Thema in der Sendereihe Baden-Württembergs beste Kliniken http://www.bwfamily.tv . Die Ausstrahlung der Sendung können Sie unter folgendem Link abrufen.

[bearbeiten] Wie wird mit Botulinumtoxin A (Botox®, Vistabel®, Dysport®, Azzalure®, Xeomin®, Bocouture®) behandelt?

Die Lösung mit dem Botulinumtoxin A wird mit sehr dünnen Nadeln direkt in den entsprechenden Muskel gespritzt. Dadurch ist die Injektion kaum spürbar und nach 10 Minuten sind die Einstichstellen nur noch zu erahnen.

[bearbeiten] Gibt es Qualitätsrichtlinien zur Anwendung von Botulinumtoxin in der Ästhetischen Medizin?

Prinzipiell kann jede Ärztin / jeder Arzt in Deutschland Botulinumtoxin injizieren. Wir empfehlen allerdings auschliesslich Ärzte, die sich den strengen Qualitätsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de, deren Gründungsmitglieder wir sind, unterworfen haben. Prof. Dr. Raulin ist Präsidiumsmitglied und 2. Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie D.G.B.T. .

[bearbeiten] Hat das Ärzteteam Ihres Zentrums zu diesem Thema wissenschaftliche Publikationen in hochkarätigen wissenschaftlichen Zeitschriften oder Lehrbüchern veröffentlicht?

Unser erklärtes Ziel ist es, stets durch Vorträge, Publikationen und Lehrbücher auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft zu sein und den Fortschritt auch auf diesem Gebiet aktiv voranzutreiben. Zuletzt haben wir zu diesem Thema eine Reihe von aussagekräftigen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht, u.a. in einem der höchstbewerteten internationalen Journals der Dermatologie (Archives of Dermatology):

Leider können aufgrund der gesetzlichen Vorschriften nur Ärzte die Arbeiten hier abrufen. Eine Veröffentlichung zur Patientenzufriedenheit mit Botulinumtoxin "Satisfaction of Patients After Treatment With Botulinum Toxin for Dynamic Facial Lines" finden Sie hier Lehrbücher können hier angesehen werden.

[bearbeiten] Was ist Botulinumtoxin?

Botulinumtoxin Typ A ist ein Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird. Der Name Botulinumtoxin entstand, als der Landarzt Justinus Kerner 1820 erstmals von "Wurstgift" sprach, lateinisch botulus = Wurst, toxin = Gift. Er entdeckte damals den Zusammenhang zwischenbestimmten Todesfällen durch Lähmung der Muskulatur und dem Verzehr verdorbener Nahrungsmittel. Die Wissenschaft kennt bisher sieben Variationen des Botulinumtoxins, die so genannten Serotypen A, B, C, D, E, F und G. In der Medizin wird vor allem Botulinumtoxin Typ A, das biotechnologisch gewonnen wird, als hochwirksames verschreibungspflichtiges Medikament eingesetzt – und zwar sowohl zur effektiven und sicheren Behandlung von Falten als auch zur Therapie schwerer neurologischer Bewegungsstörungen und krankhaftem extremen Schwitzen unter den Achseln. Heute ist das Arzneimittel in über 70 Ländern für mehr als 20 verschiedene Indikationen zugelassen.

[bearbeiten] Wie wirkt Botulinumtoxin Typ A bei der Faltenkorrektur?

Durch ständige Aktivität der mimischen Muskeln können sich im Laufe des Lebens in der darüber liegenden Haut Falten eingraben, zum Beispiel Zornesfalten über der Nase, Stirnfalten oder Lachfalten an den Augenwinkeln (als Krähenfüsse bekannt).

Da Botulinumtoxin die Muskelkontraktion durch Blockade des hierfür nötigen Botenstoffes vermindert, führen Botulinumtoxininjektionen in die betreffende Muskulatur zu einer dosisabhängigen Entspannung. Als Folge der Muskelentspannung glätten sich auch die Falten oder verschwinden vollständig, wenn sie noch nicht allzu tief eingegraben waren. Botulinumtoxin Typ A wird nach der Injektion rasch abgebaut, seine Wirkung hält, je nach injizierter Menge und Patient, einige Monate an.

[bearbeiten] Für welche Falten ist Botulinumtoxin Typ A besonders gut geeignet?

Aufgrund seines Wirkmechanismus (Muskelentspannung) wirkt Botulinumtoxin besonders gut bei Falten, die durch häufigen, meist unbewussten Muskelzug entstehen wie zum Beispiel Stirnfalten (entstehen oft beim konzentrierten Gucken) oder auch durch Mimik bedingte Falten (Lachfalten).

Der klassische Anwendungsbereich für Botulinumtoxin sind Falten des oberen Gesichtsdrittels, also um die Augen und auf der Stirn.

Botulinumtoxin kann aber auch störende Falten seitlich des Nasenrückens (im englischen „bunny lines“ genannt) oder kopfsteinpflasterartige Grübchen am Kinn glätten.

Neuere Anwendungsbereiche sind stark hervortretende Muskelstränge am Hals oder durch Muskelzug bedingte Falten im Decolleté.

Die sichere Anwendung bei neueren Indikationen ist in der Erprobung.

[bearbeiten] Wie sieht die Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A aus?

Zunächst einmal legen Patient und Arzt gemeinsam fest, welche Region und wie stark behandelt werden soll.

Die Injektion erfolgt mit genau geeichten Spritzen und sehr dünnen Nadeln. Dabei können vorübergehend leichte Schmerzen auftreten.

Damit sich an den Einstichstellen keine kleinen Blutergüsse bilden, wird danach noch für einige Minuten „komprimiert“ (d.h. auf diese Stellen fest mit einem Tupfer gedrückt) und eventuell ein bisschen gekühlt.

[bearbeiten] Kann ich nach der Behandlung gleich wieder unter Menschen?

Ja! Das Einzige, was man unmittelbar nach einer Botulinumtoxininjektion sieht, sind die kleinen Einstichstellen, die aber nach wenigen Minuten vollständig verschwunden sind. Selten treten Blutergüsse auf, falls feine Hautgefäße verletzt wurden. Das darf selbstverständlich überschminkt werden und ist nach wenigen Tagen komplett verschwunden. In den allermeisten Fällen fällt die Behandlung überhaupt nicht auf, sodaß diese jederzeit durchgeführt werden kann.

[bearbeiten] Können bei einer kosmetischen Anwendung von Botulinumtoxin Typ A Nebenwirkungen auftreten?

Die Injektion von Botulinumtoxin ist bei Konsultation eines erfahrenen Behandler eine sehr sichere und gut verträgliche Methode zur sanften Faltenglättung.

Als Folge der Injektion kann es zu kleinen Blutergüssen oder Schwellungen kommen. Vorübergehendes Unwohlsein, Müdigkeit oder Kopfschmerzen wurden beschrieben (es gibt aber auch viele Fälle, in denen sich nach der Behandlung bereits bestehende Kopfschmerzen bessern). Extrem selten kommt es zu allergischen Reaktionen, Juckreiz oder Hautausschlag.

Extrem selten sind ferner unangenehme Komplikationen wie das vorübergehende Herabhängen von Augenbraue oder Oberlid, oder kurzfristige Sehstörungen. Um diese Risiken weitgehend auszuschließen, sollte die Injektion von einem erfahrenen, gut ausgebildeten Therapeuten durchgeführt werden.

Sämtliche Nebenwirkungen - so wie die Wirkung von Botulinumtoxin - sind zeitlich beschränkt.

[bearbeiten] Gibt es Erfahrungen über die Langzeitwirkungen?

Botulinumtoxin wird seit fast 30 Jahren und in relativ hohen Dosen zur Behandlung krankhafter Muskelverkrampfungen (Spasmen) eingesetzt.

Aus diesen Erfahrungen weiß man, dass Botulinumtoxin keine langfristigen Nebenwirkungen hervorruft. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass nach dem Abklingen der Botulinumtoxinwirkung keine bleibenden Veränderungen an den Nerven oder Muskeln resultieren, alles sieht wieder aus wie zuvor.

Die Behandlung von Falten mit Botulinumtoxin stellt zwar eine relativ neue Anwendung für Botulinumtoxin dar, wird aber ebenfalls bereits seit 1989 durchgeführt, ohne dass je Hinweise für langfristige Nebenwirkungen auftraten.

Wenn vor der Anwendung von Botulinumtoxin zur Faltenkorrektur mit der Begründung gewarnt wird, dass keine ausreichenden Erfahrungen über langfristige Therapiewirkungen vorliegen, ist dies also unzutreffend.

[bearbeiten] Besteht bei kosmetischer Anwendung des Botulinumtoxins Typ A die Gefahr einer „Vergiftung“ (Botulismus)?

Botulinumtoxin ist ein sehr wirksames und dadurch auch potentiell gefährliches Gift.

Eine Vergiftung ist aber, wie bei allen Stoffen, vom Verabreichungsweg und der Dosis abhängig.

Das Bild einer Vergiftung mit Botulinumtoxin, der sogenannte Botulismus, wird bei Aufnahme größerer Mengen in den Organismus (zum Beispiel bei Lebensmittelvergiftungen) beobachtet.

Da bei der kosmetischen Anwendung kleinste Mengen in umschriebene Muskelareale gespritzt werden und dort vor Ort gebunden werden (also gar nicht in den Kreislauf und Gesamtorganismus gelangen), kann eine Vergiftung hierbei nicht auftreten. Diese extrem geringe, genau bestimmte Menge des Wirkstoffes im Medikament ist zudem hoch aufgereinigt - kein einziges Bakterium, das weiteres Toxin produzieren könnte, ist darin enthalten.

[bearbeiten] Kann man die Faltenkorrektur mit Botulinumtoxin Typ A beliebig oft wiederholen ?

Botulinumtoxin wirkt nur vorübergehend. Mikroskopische Untersuchungen konnten zeigen, dass sich die durch Botulinumtoxin bedingten Veränderungen nach einigen Monaten komplett zurückbilden. Nach Beendigung der Wirkung ist weder vom Wirkstoff noch von seinen Effekten an den Nerven etwas nachzuweisen. Da ein ruhig gestellter Muskel aber meist etwas schwächer wird (denken Sie an einen geschienten Arm in Gips), wird oft eher weniger Wirkstoff benötigt, um bei regelmäßigen Anwendungen den gleichen muskelentspannenden Effekt zu erreichen. Für die kosmetische Anwendung wurde bisher kein Nachlassen der Wirkung bei wiederholten Anwendungen beschrieben.

[bearbeiten] Wann sollte keine Behandlung mit Botulinumtoxin Typ A durchgeführt werden?

Aus Sicherheitsgründen wird von einer Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit abgeraten.

Bei bekannten mit Muskelschwäche einhergehenden Grunderkrankungen (zum Beispiel der Myasthenia gravis) oder Blutgerinnungsstörungen sollte ebenfalls nicht mit Botulinumtoxin behandelt werden.

[bearbeiten] Gibt es noch andere Anwendungsgebiete für Botulinumtoxin Typ A?

Zum ersten mal wurde Botulinumtoxin Typ A in der Behandlung des Strabismus (Schielen) verwendet - der Ausgangspunkt für eine Vielzahl weiterer Einsatzgebiete. Zunächst im Bereich der Dystonien (neurologische Bewegungsstörungen, deren Ursache im Gehirn liegt), dann in vielen anderen Bereichen der Neurologie, z.B. bei Kindern, die durch Infantile Zerebralparese (frühkindliche Hirnlähmung) an Spastiken leiden oder auch bei der rehabilitation nach einem Schlaganfall. Als wirkungsvoll hat es sich in den letzten Jahren bei der Behandlung des übermäßigen Schwitzens (Hyperhidrose) und bei einigen Patienten mit Spannungskopfschmerz und Migräne erwiesen. Eine Veröffentlichung von uns zu diesem Thema können Sie sich unter diesem Link abrufen.

[bearbeiten] Zornesfalte geglättet - Stimmung aufgehellt!

Hierzu haben E. Finzi und Mitarbeiter 2006 eine Arbeit in Dermatol. Surgery (32:645-649) veröffentlicht. Da der Gesichtsausdruck in der subjektiven Erfahrung von Emotionen wichtig ist und Glabellafalten bei depressiven Patienten häufig vorhanden sind, wollte man wissen, ob durch Beseitigung dieser Falten auch die depressiven Symptome gelindert werden könnten. Daher injizierte man 10 Frauen mit therapieresistenter schwerer Depressionen Botulinumtoxin A. Die Therapie wurde in allen Fällen gut vertragen. Neun Patienten waren nach zwei Monaten nicht mehr als depressiv anzusehen. Eine Patientin (mit bipolarer Störung) blieb depressiv, ihre Stimmung hatte sich aber gebessert. Unserer Meinung nach sind die Ergebnisse beeindruckend, müßten aber an einer größeren Patientenzahl kontrolliert werden. Diese Einschätzung teilt auch Herr Prof. Dr. Heckmann, der in einem Kommentar zu dieser Arbeit "not surprising, yet sensational" geschrieben hat.

[bearbeiten] Worum handelt es sich bei dem Präparat Xeomin® / Bocouture®?

Bei dem Präparat Xeomin® / Bocouture® handelt es sich ebenfalls um ein Botulinumtoxin A. Es unterscheidet sich hinsichtlich der Molekülgröße und ist nach den Ausführungen von Frau Prof. Dr. Kerscher in der Wirksamkeit und Wirkdauer mit Botox® bzw. Vistabel® vergleichbar (hierzu "Der Deutsche Dermatologe" Heft 8/2007, Seiten 562-563, Prof.Dr Martina Kerscher).

[bearbeiten] Sind alle Botulinumtoxin A Präparate gleich wirksam?

Im Dezemberheft 2007 von Archives of Dermatology (einem der höchstbewerteten internationalen Journals der Dermatologie) haben wir zu diesem Thema eine von der Industrie unabhängige aussagekräftige Publikation veröffentlicht. Der Titel lautet: "A Randomized Double-Blind Study of the Effect of Botox and Dysport/Reloxin on Forehead Wrinkles and Electromyographic Activity". Leider können aufgrund der gesetzlichen Vorschriften nur Ärzte die Arbeit hier abrufen.

[bearbeiten] Müssen Botulinumtoxin-Injektionen brennen?

Alle Botulinumtoxin A Präparate werden von den Herstellerfirmen in kleinen Glasgefäßen in kristalliner bzw. pulverisierter Form geliefert und dann gelagert. Vor der Anwendung müssen diese Botulinumtoxinkristalle aufgelöst werden. Im Normalfall wird hierfür physiologischer Kochsalzlösung verwendet. Dieses mit physiologischer Kochsalzlösung aufgelöste Botulinmtoxin A kann bei der Injektion unangenehm brennen. Deshalb lösen wir das Botulinumtoxin A in einem besonderen Medium auf, wodurch bei uns lästiges Brennen der Vergangenheit angehört. ;-)

[bearbeiten] Wie lange hält die Muskelentspannung an?

Die Wirkdauer beträgt nach den wissenschaftlichen Literaturangaben im Durchschnitt zwischen 3 und 6 Monaten. Durch die Inaktivierung der Muskeln für mehrere Monate reduziert man auch vielfach auf längere Sicht die Angewohnheit, die Augenbrauen oder die Stirn zu runzeln und hindert die Falten so am Wiederauftreten. Sollte man sich jedoch die Möglichkeit, zornig zu schauen, zurückwünschen, muss man nur warten, bis der Botulinum-Effekt abgeklungen ist, und die Muskelaktivität kehrt zurück. Die individuelle Wirkdauer ist nicht prognostizierbar, sie kann leider auch unter 3 Monaten liegen. Vielfach wird von Betroffenen auch gezielt nur eine Reduktion der Muskelaktivität angestrebt, damit man nicht für jeden ersichtlich "gebotoxt" wirkt.

[bearbeiten] Was bieten Sie Specials an, um die Zufriedenheit der Patienten nach Botulinuminjektion zu optimieren?

Als sogenannte "Zufriedenheitsgarantie" spritzen wir, falls der seltene Fall eintritt, dass die Wirkung früher als besprochen nachlässt, innerhalb von einem Monat kostenlos nach.

[bearbeiten] Wann tritt der Entspannungseffekt ein?

Der volle Behandlungseffekt tritt erst nach mehreren Tagen ein. Meist dauert es 5 - 7 Tage bis zur vollen Wirkung. Die Sensibilität, d.h. Schmerzempfinden oder Berührungsempfindlichkeit, der Haut ändert sich nicht.

[bearbeiten] Woran kann es liegen, wenn plötzlich Botulinumtoxin A Injektionen nicht mehr wirken oder an Wirkdauer verlieren?

Es kommt zwar selten vor, aber es gibt leider Patienten, bei denen sich Antikörper gegen das Botulinumtoxin bilden und somit die gewünschte Wirkung gar nicht mehr eintritt bzw. abgeschwächt ist. Diese sogenannte Resistenz ist leider nur schwer, manchmal sogar gar nicht mehr reversibel. Weitere Injektionen sind in diesem Fall erst wieder nach einigen Jahren sinnvoll. Darüberhinaus sollten niemals Reimporte verwendet werden, da in diesem Fall nicht garantiert werden kann, dass die geforderte Kühlkette aufrecht erhalten wird. Eine interessante Studie des Wiener Universitäts-Klinikums weist darauf hin, dass auch eine starke UV-Exposition in den Tagen nach der Botulinumtoxininjektion die Wirkdauer negativ beeinflussen kann. Sonnenbrände oder ein Solariumbesuch sollten somit mindestens eine Woche nach der Injektion strikt vermieden werden.

[bearbeiten] Gibt es Unterschiede hinsichtlich der Botulinumtoxinwirkung an den Augen und an der Stirn?

An den Augen ist im Vergleich zur Stirn nach der Botulinumtoxininjektion noch eine gewisse, auch bewußt gewünschte, Mimik (d.h. Beweglichkeit) möglich. Die Fältchen werden im entspannten Zustand abgemildert, die Augen wirken jedoch nicht „künstlich festgefroren“. Die alleinige Botulinumtoxininjektion setzt an den Augenfältchen allerdings voraus, dass noch eine Hautelastizität gegeben ist. Ist das nicht der Fall, bleibt nur die Kombination mit dem Laser ( Laserpeeling ) oder ein chirurgischer Eingriff.

[bearbeiten] An welchen Stellen setzen Sie Botulinumtoxin im ästhetischen Bereich ein?

Wir spritzen Botulinumtoxin bei Stirnfalten, bei Augenfältchen und sehr vorsichtig bei Plisséefältchen am Mund. Auch bei Verspannungen im Stirnbereich und an Kopfschmerzspannungspunkten am Nacken und Hinterkopf kann Botulinumtoxin zu einer Schmerzfreiheit oder zumindest zu einer Schmerzlinderung führen. Bei Nasolabialfalten bringt Botulinumtoxin dagegen leider keinen positiven Effekt.

[bearbeiten] Wo setzen Sie Botulinumtoxin im medizinischen Bereich ein?

Wir setzen Botox® und Dysport® auch bei der sehr schmerzhaften Analfissur, Neuralgien und bei Spannungskopfschmerzen mit sehr gutem Erfolg ein. Hier führt Botulinumtoxin zur Entspannung und vielfach auch zur Schmerzfreiheit. In den sehr seltenen Fällen, wenn aluminiumchloridhaltige Externa, wie z.B. Sweat-off®, bei vermehrtem axillären Schwitzen nicht zur erwünschten Wirkung führt, ist Botulinumtoxin A sicher auch hier eine sinnvolle Alternative. Eine Veröffentlichung von uns zu diesem Thema können Sie sich unter diesem Link abrufen.

[bearbeiten] Was ist, wenn die Wirkung nur kurz anhält?

Jeder Organismus reagiert unterschiedlich auf die Botulinumtoxin-Entspannung. In einem solchen Fall gilt die Nachbehandlung innerhalb der ersten 4 Wochen bei uns als "Garantiefall" und erfolgt dann ohne erneute Berechnung des "wertvollen" Materials.

[bearbeiten] Was kann man sofort erwarten?

Im Allgemeinen ist die behandelte Stelle nach einer Stunde vollkommen unauffällig. Selten kann ein leichter Bluterguss an der Injektionsstelle entstehen. Makeup kann sofort nach der Behandlung aufgetragen werden, man sollte das Areal jedoch für mehrere Stunden nicht reiben oder massieren. Körperliche Anstrengung und Gesichtsmassagen sollten für mehrere Stunden vermieden werden.

[bearbeiten] Welche Nebenwirkungen oder Komplikationen können auftreten?

Nebenwirkungen und Komplikationen sind bei Injektion durch einen erfahrenen Facharzt kaum zu erwarten. Wie bei jeder anderen Einspritzung in die Haut kann es in seltenen Fällen zu einer Hautreizung oder zu einer leichten lokalen Schwellung kommen. In seltenen Fällen kann auch ein leichter Bluterguss entstehen. Bitte nehmen Sie daher eine Woche vor der Behandlung keine Acetylsalizylsäure oder ein anderes blutverdünnendes Medikamment ein. Das häufigste Problem bei der Botulinumtoxin-Injektion ist das Verfehlen kleinerer Muskelanteile und demzufolge das Ausbleiben des erwünschten Effekts, was eine Nachbehandlung erforderlich macht. Wenn Sie nach einer Woche noch keinen oder nur einen leichten Unterschied bemerken, melden Sie sich bitte bei uns zu einer selbstverständlich kostenfreien Nachbehandlung. Selten (weniger als 1 Fall unter 500) kann Botulinumtoxin A vorübergehend einige Muskelfasern schwächen, was zu einer vorübergehenden "Schwere" des Oberlides führen kann. Dieser Effekt bildet sich innerhalb weniger Wochen zurück. Ein Hauttest vor der Behandlung ist nicht erforderlich, Allergien sind bislang nicht beschrieben. Selten wurde über kurzdauernde Kopfschmerzen berichtet.

[bearbeiten] Gibt es Alternativen zu Botulinumtoxin?

Konventionelle Chirurgie erfordert ein Durchschneiden der Muskeln und hat eine lange Narbe und ein Anheben der Haarlinie zur Folge. Neuere endoskopische Techniken vermeiden die langen Narben, gehen aber noch immer mit einer aufwendigen Operation und entsprechend langer Heilungsperiode einher. Collagen- und Hyaluronsäure (Restylane®, Belotero®)-Unterspritzungen können einige Falten ausgleichen, aber solange die zugrundeliegende Muskelaktivität weiterbesteht, werden die Falten schnell wieder erscheinen.

[bearbeiten] Wie wirkt Botulinumtoxin A?

Obige Präparate entspannen die genannten Muskeln so, dass sie die Haut nicht mehr in die Tiefe ziehen. Haben die Muskeln die Haut erst 'losgelassen', gleichen sich die Falten von selbst aus. Somit wird die Ursache der Falten eliminiert. Andere Muskeln, wie diejenigen, die die Augenbrauen anheben, sind hiervon nicht betroffen. Die natürliche Ausdruckskraft bleibt so erhalten. Nur die Muskeln, die die Augenbrauen zusammenziehen, werden an ihrer Aktion gehindert.

[bearbeiten] Wie entstehen "Zornesfalten"?

Die senkrechten Falten zwischen den Augenbrauen sind das direkte Ergebnis ständig wiederholter Muskeltätigkeit der Augenbrauenmuskeln Muskulus corrugator supercilii und Muskulus procerus. Jahrelanges Runzeln der Augenbrauen und Blinzeln hinterlassen dann tiefe Falten zwischen den Augenbrauen und um die Augen. Nach vielen Jahren, unterstützt durch den hautalternden Einfluss der Sonne, bleiben in der Haut tiefe senkrechte Falten zurück, auch in entspannter Haltung. Man wirkt zornig, sogar, wenn dafür kein Grund besteht und die Laune prächtig ist! Mit Botulinumtoxin werden diese Muskeln für mehrere Monate ruhiggestellt, so verschwinden tatsächlich alle Falten zwischen den Augenbrauen oder sie werden zumindest gemildert. Botox® und Dysport® können auch sehr vorsichtig für Falten um den Mund verwendet werden, denn Sie brauchen die volle Aktivität dieser Muskeln zum Lachen, Sprechen und Essen!

[bearbeiten] Kann Botulinumtoxin auch gegen Lippenfalten gespritzt werden?

Ja, auch bei sogenannten radiären Lippenfältchen oder Plisséefältchen können Botox® und Dysport® hilfreich sein. Diese Fältchen sind bei Entspannung kaum oder gar nicht sichtbar und fallen erst auf, wenn der Mund gespitzt wird. Diese Fältchen findet man interessanter Weise fast ausschließlich bei Frauen. Botulinumtoxin führt hier zur Entspannung dieser Falten, bei denen weder der Laser noch ein Unterspritzen mit Füllmaterialen sinnvoll ist. Es ist, bei richtiger vorsichtiger Vorgehensweise und von ausgewiesenen Experten injiziert, an dieser Lokalisation sicher und gut anwendbar.

[bearbeiten] Was ist Botox®, Dysport® oder Vistabel® ?

Es handelt sich hierbei um gentechnisch hergestelltes Produkte, die zur Behandlung der senkrechten Zornesfalten verwendet werden, ebenso für 'Krähenfüsse' in den Augenwinkeln und waagerechte Sorgenfalten.

[bearbeiten] Sind Botox®, Dysport® oder Vistabel® gefährlich?

Sofern Botulinumtoxin von einem erfahrenen Arzt, der durch die Qualitätsrichtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de zertifiziert ist, gespritzt wird, ist das Risiko der Behandlung zu vernachlässigen. Es handelt sich, sofern richtig injiziert wird, um ein sehr sicheres Verfahren. Für "Botox-Parties" oder "Hobbyspritzer" können wir leider keine Garantie übernehmen.;-(

[bearbeiten] Ist Botulinumtoxin A ein gefährliches Nervengift? Muss ich Angst davor haben?

Bei Botulinumtoxin handelt es sich nicht um ein gefährliches Nervengift, wie der Name "Toxin" den Laien vermuten läßt. Es ist ein hochgereinigtes Protein, dass für viele medizinische Indikationen sogar in den fachärztlich angewandten Dosierungen als segensbringendes Heilmittel eingesetzt wird. Also, in erfahrenen Händen ist Botulinum"toxin" keineswegs giftig, besorgniserregend oder gefährlich. Voraussetzung: Die Anwendungen erfolgen durch eine/n wirklich erfahrene/n Fachärztin/Facharzt.

[bearbeiten] Ist Botulinumtoxin gleich Botulinumtoxin?

In Deutschland sind bislang die beiden Botulinumtoxin-Präparate Vistabel® und Dysport® für ästhetische Faltentherapie offiziell zugelassen. Es gibt hier Unterschiede hinsichtlich der Wirkdauerlänge. Hierzu erscheint demnächst eine Publikation von uns im international anerkannten Fachjournal "Archives of Dermatology".

[bearbeiten] Was ist von Botox® und Dysport® bei der Behandlung des axillären Schwitzens (Hyperhidrosis axillaris) zu halten?

Prinzipiell wirkt Botulinumtoxin auch bei dieser störenden Indikation. Durch aluminiumchloridhaltige Externa, wie z.B. das von uns entwickelte Antiperspirant Sweat-off®, erreicht man in den allermeisten Fällen mindestens den gleichen Effekt, allerdings preisgünstiger, schneller und zudem schmerzfrei.

[bearbeiten] Wie kann man sich als Arzt hinsichtlich einer Botulinumtoxin-Therapie qualitätsgesichert weiterbilden lassen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Botulinumtoxin-Therapie D.G.B.T. www.dgbt.de bietet hierzu regelmässig zertifizierte Kurse an. Diese von der Bezirksärztekammer zertifizierten Kurse finden in unserem Zentrum statt. Die Kursleiter sind hier: Dr. Hammes, Dr. Sommer und Prof. Dr. Raulin.

[bearbeiten] Ist durch Botulinumtoxin mit Spätfolgen zu rechnen?

Spätfolgen sind mit Sicherheit auszuschliessen, da sich der Wirkstoff auf natürliche Weise nach spätestens 6 Monaten wieder vollständig abgebaut hat. In sehr seltenen Fällen kann es zu einer Abnahme der Wirkung nach wiederholten Injektionen kommen, wenn sich Antikörper gegen Botulinumtoxin gebildet haben. Ansonsten beugt Botulinumtoxin, wenn es regelmässig zur Anwendung kommt, ohne jeden Zweifel der Faltenbildung vor.

[bearbeiten] Welche Möglichkeiten der Behandlung von Mimikfalten gibt es?

Ausgeprägte Mimikfalten können durch Operation, Einspritzung von Füllmaterialien, Botulinumtoxin A oder durch eine Kombination der verschiedenen Verfahren korrigiert werden. Welche Methode die richtige ist, hängt von der Lage, Herkunft und Ausprägung der Falten ab.

[bearbeiten] Was ist Botulinumtoxin A und wie wirkt es?

Botulinumtoxin A ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneiweiß. Wird es in einen Muskel gespritzt, so blockiert es dort gezielt die Nervenimpulse. Dadurch kann der entsprechende Muskel nicht mehr wie gewohnt angespannt werden. Andere Nervenfunktionen der Haut, wie das Fühlen oder Tasten, werden nicht beeinflusst.

Botulinumtoxin A wird seit vielen Jahren zur Behandlung von Muskelverkrampfungen im Bereich der Augen und der Stirn (Lidkrampf), dem sog. Schiefhals und bei der Armspastik eingesetzt. Für diese Anwendungsgebiete sowie für die Behandlung der mimischen Zornesfalten (Glabellafalten) sind Dysport® und Botox® vom zuständigen Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen.

Die Anwendung bei mimisch bedingten Falten erfolgt allerdings außerhalb der genannten medizinischen Anwendung. Sie dient ausschließlich der kosmetischen Korrektur dieser Falten.

Die Einspritzung sehr geringer Mengen Botulinumtoxin A hemmt den entsprechenden Muskel im Gesicht. Dadurch wird einer Entstehung bzw. Verstärkung der typischen Stirnfalten und Krähenfüssen vorgebeugt. Die volle Wirkung entfaltet sich 3 - 5 Tage nach der Einspritzung und hält 3 - 6 Monate an. Einen nachhaltigeren Effekt wird durch Wiederholungsbehandlungen erzielt.

[bearbeiten] Wann darf man nicht mit Botulinumtoxin A behandelt werden?

Botulinumtoxin A darf nicht angewandt werden:

  • im Bereich von akuten Hautkrankheiten oder Entzündungen
  • bei bekannter Unverträglichkeit
  • bei generalisierten Nerven- und Muskelerkrankungen
  • bei Schwangerschaft und in der Stillzeit
  • bei Einnahme bestimmter Antibiotika

[bearbeiten] Welche Hinweise gibt es für die Zeit nach der Behandlung?

Während der ersten 12 Stunden nach der Behandlung sollten die behandelten Gesichtspartien nicht unnötig oft berührt werden. Das Auftragen von leichtem Make up aber auch sanftes Waschen ist dagegen problemlos möglich. Sollten auftretende leichte Hautrötungen, Schwellungen oder kleine Blutergüsse länger als ein bis zwei Tage anhalten, kontaktieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.

[bearbeiten] Wie schnell sind Ergebnisse nach Affirm®-Behandlungen sichtbar?

Die meisten Patienten berichten, sofern ein Erfolg eintritt, über eine sichtbare Verbesserung nach 3-6 Behandlungen. Sofern dann noch keine Besserung eingetreten ist, machen weitere Laseranwendungen keinen Sinn. Wir empfehlen aus diesem Grund auch immer Probebehandlungen, da der tätsächliche Therapieeffekt leider nicht vorhersehbar ist.

[bearbeiten] Kann mit einer Narbenbehandlung durch Laser begonnen werden, sofern die Akne noch aktiv ist? Wie kann man bis zum Laserbeginn die Haut behandeln?

So lange noch Entzündungen nachkommen, d.h. die Akne noch aktiv ist, sollte kein Lasern von Aknenarben stattfinden. Es können sonst durch die bestehenden Entzündungen erneut zusätzliche Narben auftreten , was dem angestrebten Therapieziel widerspricht. Sinnvoll ist also zunächst die Akne effektiv auszuheilen und danach die Laserbehandlung zu beginnen.

[bearbeiten] Warum werden beim Affirm® unterschiedliche Wellenlängen eingesetzt?

Durch die Kombination zweier Wellenlängen, können verschiedene Ebenen in der Haut behandelt werden. Die Wellenlänge "1320 nm" erreicht im Vergleich zur Wellenlänge "1440 nm" tiefer liegendes Bindegewebe und ermöglicht dadurch einen zusätzlichen Kollagen-aktivierenden Effekt.

[bearbeiten] Gibt es Nebenwirkungen nach Affirm®-Behandlungen?

Kurzzeitige Begleitreaktionen sind eine vorübergehende Rötung und Schwellung (vergleichbar mit einem leichten Sonnenbrand), die in der Regel innerhalb 2-24 h wieder abklingen. In ganz seltenen Fällen kann es auch zu vorübergehenden Krüstchen kommen.

[bearbeiten] Wie viele Behandlungsdurchgänge sind für eine effektive Behandlung während einer Sitzung erforderlich?

Das Affirm®-System erfordert je nach Indikation 1-2 Durchgänge der zu behandelnden Areale, um eine ausreichende therapeutische Wirkung mit entsprechender Überlappung der Zielgebiete zu erreichen.

[bearbeiten] Wie lange dauert eine Affirm®-Behandlung?

Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Größe der zu behandelnden Fläche. Eine Behandlung des kompletten Gesichtes dauert ungefähr 15-20 Minuten. Wir empfehlen insgesamt 6 Behandlungen im Abstand von 2-4 Wochen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

[bearbeiten] Welche Schmerzen entstehen bei der Affirm®-Behandlung?

Die Behandlung ist in der Regel wenig schmerzhaft. Ein spezielles Kühlsystem sorgt für einen angenehmen und gut tolerierbaren Behandlungsablauf. Es sind keine weiteren schmerzlindernden Maßnahmen erforderlich.

[bearbeiten] Ist eine Kühlung erforderlich?

Die Luftkühlung steigert den Behandlungskomfort und macht topische Betäubungsmittel (Lokalanästhetika) bei der Affirm-Therapie überflüssig.

[bearbeiten] Wie sehen die feingeweblichen Ergebnisse nach dem Affirm®-Lasern aus?

Histologisch sind nur die Zonen mit hoher Fluenz sichtbar. Die CAP-Energieverteilung ist auf einen maximal 300 µm tiefen Bereich limitiert. Dies begrenzt die Eindringtiefe auf den lichtgeschädigten Bereich und gewährleistet somit eine optimale Sicherheit.

[bearbeiten] Was ist nach der Affirm®-Behandlung zu beachten?

Vermeiden Sie für einen Zeitraum von ca. 2-3 Wochen nach der Behandlung intensive Sonnenbestrahlung. Das gilt auch für die Benutzung von Solarien. Es empfiehlt sich eine Sonnenschutzcreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (z.B. LSF 50).

[bearbeiten] Für welche medizinischen Indikationen wird der CO2-Laser eingesetzt?

Der CO2-Laser wird zur Behandlung von tiefen Aknenarben oder auch anderen narbigen Strukturen eingesetzt. Darüber hinaus findet er u.a. Verwendung bei der Entfernung von seborrhoischen Keratosen, bestimmten erhabenen, nicht pigmentierten Muttermalen (sogenannten "dermalen Naevi"), Syringomen, Xanthelasmen und dem Granuloma pyogenicum. Leichte oberflächliche chronische Sonnenschäden (aktinische Keratosen) können ebenfalls im Einzelfall damit abgetragen werden.

[bearbeiten] Für welche kosmetischen Indikationen wird der CO2-Laser eingesetzt?

Im kosmetischen Bereich wird der Laser hautsächlich zur Faltenbehandlung eingesetzt.

[bearbeiten] Ist die Behandlung mit dem CO2-Laser eine blutige und schmerzhafte Angelegenheit?

Die Intensität wird je nach Indikation variiert. Für manche Behandlungen ist eine örtliche Betäubung erforderlich. Bei anderen Indikationen wird ohne Betäubung oder mit Emla-Anästhesie oder mit Luftkühlung (unterstützt durch ein mildes Schmerzmittel) gearbeitet. Durch die Hitze, die der Laser auf der Haut erzeugt, werden oberflächliche Gefässe sofort verschlossen, sodass die Behandlung weitestgehend unblutig erfolgen kann.

[bearbeiten] Wird die Haut durch eine CO2-Laser-Behandlung dünner, wenn Falten behandelt werden?

Bei dieser Form der Laserbehandlung erneuert sich lediglich die Haut. Dünner wird sie nicht durch die Therapie. Im Gegenteil - durch die Reaktivierung der Kollagenfasern gewinnt die Hautstruktur wieder an Elastizität und kräftigt sich. Dieser Effekt erstreckt sich über einige Monate. Das ist auch der Grund dafür, warum das Endergebnis des Skin-Resurfangs erst nach ca. einem halben Jahr erreicht ist.

[bearbeiten] Kann eine CO2-Faltenbehandlung nach einigen Jahren prinzipiell wiederholt werden, wenn eine erneute Auffrischung gewünscht wird?

Dies ist problemlos möglich. Wir haben mittlerweile hervorragende Langzeitergebnisse von Patienten, die vor mehr als 10 Jahren behandelt worden sind. Der ultragepulste CO2-Laser ist weiterhin der Goldstandard, an dem alle anderen "Antifaltenlaser" gemessen werden müssen. Bislang gibt es keine gleichwertige Alternative zum ultragepulsten CO2 Laser.

[bearbeiten] Was unterscheidet eine Faltenlaserbehandlung mit CO2-Laser von derjenigen mit dem Erbium:Yag-Laser oder dem Affirm-Laser?

Der Erbium:Yag-Laser ist ein rein ablativer (d.h. abtragender) Laser. Beim CO2-Laser kommt es zusätzlich zur Abtragung noch zu einer Kollagenanregung in der Tiefe. Bei beiden Lasern entstehen nach der Behandlung je nach Therapiestärke leichte bis mittelstarke Krüstchen, die nach 3-8 Tagen abheilen. In der Regel werden, je nach Behandlungsintensität, 1-3 Sitzungen durchgeführt. Der Affirm-Laser hat den Vorteil, dass man fast direkt nach der Behandlung, spätestens aber am nächsten Tag, wieder "salonfähig" ist. Bei dieser Therapie sind allerdings mehrere Sitzungen nötig (in der Regel 5-8). Bei sogenannten "Knitterfältchen" oder tiefen Aknenarben ist eher der CO2-Laser von Vorteil, bei diskreten Fältchen oder Aknenarben eher der Affirm-Laser zu empfehlen. Wir beraten Sie nach persönlicher Vorstellung gerne gezielt über die beste Möglichkeiten in Ihrem individuellen Fall.

[bearbeiten] Was unterscheidet bei der Faltenbehandlung ein konventionelles "CO2 Skinresurfacing" von einem "CO2 Weekend-plus-Laserpeeling"?

Bei einem herkömmlichen Skinresurfacing mittels CO2-Laser entstehen Krüstchen, die etwa 7-8 Tage anhalten. Diese Behandlung entspricht vom Effekt her etwa 2-4 Sitzungen eines Weekend-plus-Peelings. Beim Weekend-plus-Peeling halten dafür die Krusten lediglich etwa 3-4 Tage ("Wochenende plus ein Tag") an. Welche Methode für Sie geeignet ist, kommt auf die individuellen Umstände (z.B. Berufsleben, Urlaub) und die Indikation an. Wir tendieren im Normalfall eher zum Weekend-plus-Laserpeeling

[bearbeiten] Was ist vor bzw. nach einer CO2-Laser- bzw. Erbium:Yag-Laserbehandlung zu beachten

Wichtigste Voraussetzung von einer CO2-Laserbehandlung ist, dass Ihre Haut möglichst blass, d.h. nicht sonnengebräunt ist. Auch sollte nicht gleichzeitig eine innerliche Vitamin-A-Säure-Therapie erfolgen. Nach der Behandlung ist die Haut für mindestens 6 Wochen vor Sonne schützen (LSF 50). Außerdem sollten nach dem Lasern von ausgedehnten Arealen Maßnahmen vermieden werden, die zu einer vermehrten Hautdurchblutung führen. Dies wären z.B. Saunabesuche, Marathonläufe oder Gesichtsmassagen, wenn das Gesicht gelasert wurde. Über die Nachbehandlung mit Cremes oder spezielle Verhaltensempfehlungen werden Sie im Einzelfall indikationsabhängig informiert. Auch unsere Medizinische Kosmetikabteilung steht Ihnen hierbei stets zur Seite.

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